Stammtisch Gewerkschafter gegen Stuttgart 21

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Stammtisch Gewerkschafter gegen Stuttgart 21

Meist eher stammtisch-ähnlicher Treff jeden Montag nach der Kundgebung; gelegentlich, eher am ersten Montag mancher Monate auch mal etwas förmlicher als 'Plenum', dann nicht unbedingt in der Kellerschenke, sondern beispielsweise 2-3 Stockwerke höher im Gewerkschaftshaus (gleiches Gebäude). Die Uhrzeit ist natürlich etwas... mehr »

Zeitraum:

04.06.2012, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr

Eingetragen von:

Kollegen Ja Zum Ausstieg

Aktionsform:

Ideen-Austausch, Aktions-Planung

Meist eher stammtisch-ähnlicher Treff jeden Montag nach der Kundgebung; gelegentlich, eher am ersten Montag mancher Monate auch mal etwas förmlicher als 'Plenum', dann nicht unbedingt in der Kellerschenke, sondern beispielsweise 2-3 Stockwerke höher im Gewerkschaftshaus (gleiches Gebäude). Die Uhrzeit ist natürlich etwas später, wenn beispielsweise ein Demonstrationszug stattfindet.

Derzeit befassen wir uns natürlich auch mit der occupy-Bewegung, insbesondere mit BLOCKUPY Frankfurt.

Überhaupt: In nächster Zeit werden wir (auch) den Konflikt um S 21 in einen weiteren politischen Zusammenhang stellen. Das ist schon allein wichtig, um einen Maßstab für den Irrsinn dieses Projekts zu haben - und herstellen zu können. Beispiel: Die Schleckerfrauen, die heute von einer kaltschnäuzigen Politik einfach ihrem (unverschuldeten) Schicksal überlassen werden. 70 Millionen Euro, nur als Bürgschaft, hätten gereicht, um 11.000 Frauen die Kündigung zu ersparen. Für Verschwendung von Steuergeld hält das Roland Pichler in seinem Kommentar in der Stuttgarter Zeitung - ausgerechnet der Stuttgarter Zeitung, die jahrelang geradezu kampagnenmäßig mit S21 einer der maßlosesten Vergeudungen von Steuergeld das Wort geschrieben hat und auch jetzt eine aufklärende Berichterstattung weiter verweigert.

Nicht viel besser Nils Schmid , der sich bereitwillig für den Milliardenbetrug von Bahn und Immobilienspekulanten einspannen lässt, aber taktiert und laviert, wenn es um die Opfer dieses Casino-Kapitalismus geht. Viele Schlecker-Frauen haben sich im Kampf gegen S 21 engagiert - sie wussten nur zu gut warum.


Lesens-/Hörenswert auch der ARD-Radiofeature-Beitrag von Wim Hüffer, der sehr ruhig und sachlich beschreibt, was man nur einen Kosten- und Finanzierungsskandal nennen kann: "Abstellgleis für alle" - Versäumnisse der DB und des Landes Baden-Württemberg bei der Finanzplanung von Stuttgart 21 und darüber hinaus (Schienenetz bundesweit). Belegt wird, wie die am Projekt Beteiligten steigende Kosten vertuscht oder Leistungsschwächen schön gerechnet haben:

http://web.ard.de/radio/radiofeature/#awp

Und die mutige Rede von MdB Sabine Leidig (LINKE) zu Bürgerbeteiligung und gefälschtem Stresstest Ende März 2012 im Bundestag (7:45 Min)

http://dbtg.tv/fvid/1627851

 

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