Stammtisch Gewerkschafter gegen Stuttgart 21
im "Forum 3" (Theodor-Heuss Ecke Gymnasiumstr) Stammtisch-ähnlicher Treff jeden Montag nach der Kundgebung. Natürlich gehts unserer Gruppe auch um das Thema: wieviel Druck brauchen grüne Oberbürgermeister und Ministerpräsidenten und Verkehrsminister, damit sie auch mal auf die Idee kommen, ökologische Politik zu mac... mehr »im "Forum 3" (Theodor-Heuss Ecke Gymnasiumstr) Stammtisch-ähnlicher Treff jeden Montag nach der Kundgebung.
Natürlich gehts unserer Gruppe auch um das Thema: wieviel Druck brauchen grüne Oberbürgermeister und Ministerpräsidenten und Verkehrsminister, damit sie auch mal auf die Idee kommen, ökologische Politik zu machen, beispielsweise was Nahverkehr, Bahnhofsausbau (statt Rückbau) anbelangt.
Und weiterhin werden wir (auch) den Konflikt um S 21 in einen weiteren politischen Zusammenhang stellen. Das ist schon allein wichtig, um einen Maßstab für den Irrsinn dieses Projekts zu haben - und herstellen zu können. Beispiel: Die Schlecker-Angestellten, die heute von einer kaltschnäuzigen Politik einfach ihrem (unverschuldeten) Schicksal überlassen werden. 70 Millionen Euro, nur als Bürgschaft, hätten gereicht, um 11.000 Frauen die Kündigung zu ersparen. Für Verschwendung von Steuergeld hält das Roland Pichler in seinem Kommentar in der Stuttgarter Zeitung - ausgerechnet der Stuttgarter Zeitung, die jahrelang geradezu kampagnenmäßig mit S21 einer der maßlosesten Vergeudungen von Steuergeld das Wort geschrieben hat.
Nicht besser Nils Schmid , der sich bereitwillig für den Milliardenbetrug von Bahn und Immobilienspekulanten einspannen lässt, aber taktiert und laviert, wenn es um die Opfer dieses Casino-Kapitalismus geht. Viele Schlecker-Frauen haben sich im Kampf gegen S 21 engagiert - sie wussten nur zu gut warum.


