Verfolgt unter dem Stigma „asozial“: Zeitzeugin Ilse Heinrich

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Verfolgt unter dem Stigma „asozial“: Zeitzeugin Ilse Heinrich

Ilse Heinrich wird 1924 bei Wismar geboren. Schon früh muss sie bei der Feldarbeit mithelfen – die Stiefmutter hat nur wenig für sie übrig. Ilse Heinrich reißt immer wieder aus und wird deshalb als "arbeitsscheu" klassifiziert. 1943 erfolgt zunächst ihre die Einweisung in das Arbeitshaus Schloss Güstrow, schl... mehr »

Zeitraum:

19.06.2012, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Adresse:

Museum Lichtenberg im Stadthaus
Türrschmidtstraße 24
10317
Berlin

Eingetragen von:

AK 8. Mai Berlin-Lichtenberg

Aktionsform:

Zeitzeuginnen-Gespräch

Ilse Heinrich wird 1924 bei Wismar geboren. Schon früh muss sie bei der Feldarbeit mithelfen – die Stiefmutter hat nur wenig für sie übrig. Ilse Heinrich reißt immer wieder aus und wird deshalb als "arbeitsscheu" klassifiziert. 1943 erfolgt zunächst ihre die Einweisung in das Arbeitshaus Schloss Güstrow, schließlich im August 1944 die Überstellung in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Dort erhielt sie den schwarzen Winkel und gehörte damit der Häftlingskategorie "Asoziale" an.
Das Gespräch mit Ilse Heinrich wird Einblicke in ihr Leben als Überlebende des Nationalsozialismus und das Stigma „Asozial“ geben.

Themenkategorien:

Antifaschismus, Soziales / Arbeit