Was heißt hier "Döner-Morde"? Was aus der rassistischen Mordserie für den Journalismus folgt
Nicht nur die Sicherheitsbehörden - auch die deutschen Medien stehen in der Kritik, seit die Mordserie der Neonazis aus Zwickau bekannt wurde. Haben sie die rechtsextreme Gefahr unterschätzt?Wie spiegeln sich in ihrer Berichterstattung gesellschaftliche Vorurteile wieder? Und was verraten eine unsensible Wortwahl und ein einseitiger Bl... mehr »Nicht nur die Sicherheitsbehörden - auch die deutschen Medien stehen in der Kritik, seit die Mordserie der Neonazis aus Zwickau bekannt wurde. Haben sie die rechtsextreme Gefahr unterschätzt?
Wie spiegeln sich in ihrer Berichterstattung gesellschaftliche Vorurteile wieder? Und was verraten eine unsensible Wortwahl und ein einseitiger Blickwinkel über die Einstellungsmuster, die in vielen Redaktionsstuben vorherrschen? Was also lässt sich aus „Zwickau" lernen?
Eine Diskussion mit:
Ferda Ataman (Neue deutsche Medienmacher),
Anetta Kahane (Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung),
Sebastian Edathy (SPD-MdB, leitet den Untersuchungsausschuss zu der
Neonazi-Mordserie)
Tuncay Kulaoglu (Leitender Dramaturg im Ballhaus Naunynstraße)
und Lorenz Maroldt (Chefredakteur Der Tagesspiegel)
Moderation: Daniel Bax (taz)
Der zweite Dienstag im Monat ist mediatuesday. Linke Medienakademie e.V., Helle Panke e.V. und weitere Partner laden ein zur Diskussion über aktuelle Themen rund um Medien, Politik und soziale Bewegungen.


