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SUMMARY:Wasser\, Gas\, Strom... Warum Privatisierung kein Allheilmittel ist
  - oder sogar die Demokratie gefährden kann
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 -die-demokratie-gefaehrden-kann@taz.de
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LOCATION:An der Urania 17 \, Berlin
DESCRIPTION:In zwei Vortr&auml\;gen er&ouml\;rtern Professor Dr. Dr. hc. Si
 egfried Bro&szlig\; (ehem. Richter am Bundes&shy\;verfassungsgericht u. Ehr
 envorsitzender der Internationalen Juristen-Kommission (IJK)) und Dr. Kurt 
 Stockmann (ehem. Vizepr&auml\;sident des Bundeskartellamtes und ehem. Vorsi
 tzender des OECD-Ausschusses f&uuml\;r Wettbewerbspolitik und Wettbewerbsre
 cht) die Folgen von Unternehmens&shy\;privatisierungen in der Daseinsvorsor
 ge. Professor Bro&szlig\; wird auf die Gefahren durch Privatisierungen f&uu
 ml\;r die in unserer Verfassung verankerten rechtsstaatlichen\, sozialstaat
 lichen und demokratischen Prinzipien eingehen und Dr. Stockmann auf wettbew
 erbspolitische und -rechtliche Gesichtspunkte. Im Anschluss besteht die M&o
 uml\;glichkeit\, an die Vortragenden Fragen zu stellen.\nNach einer Pause w
 ird die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion zur Privatisierung der Da
 seinsvorsorge am Beispiel der Berliner Wasserbetriebe fortgesetzt. Neben Fr
 agen des Verh&auml\;lt&shy\;nisses von Demokratie und Privatisierung sollen
  insbesondere praktische M&ouml\;glichkeiten der juristischen Anfechtung de
 r Wasservertr&auml\;ge diskutiert werden\, um eine kosteng&uuml\;nstige und
  b&uuml\;rgernahe Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe zu erreich
 en.\nAuf dem Podium werden die Mitglieder des &bdquo\;Sonderausschusses Was
 servertr&auml\;ge&ldquo\; Heidi Kosche (MdA\, B&uuml\;ndnis 90/Die Gr&uuml\
 ;nen)\, Dr. Klaus Lederer (MdA\, DIE LINKE) und Gerwald Claus-Brunner (MdA\
 , PIRATEN) ihre Positionen vortragen. Hieran wird sich eine Diskussionsrund
 e mit dem Publikum anschlie&szlig\;en. Der Staats- und Verwaltungsrechtler 
 Professor Dr. Martin Kutscha (HWR Berlin) wird die Veranstaltung moderieren
 .\nAnlass der Veranstaltung: Der Volksentscheid UNSER WASSER zur Offenlegun
 g der Wasser-Geheimvertr&auml\;ge wurde von einem breiten &uuml\;berparteil
 ichen B&uuml\;ndnis mit dem Ziel erstritten\, die Rekommunalisierung der Be
 rliner Wasserbetriebe &uuml\;ber eine Anfechtung der Teilprivatisierungsver
 tr&auml\;ge zu erreichen. Im Volksent&shy\;scheids-Gesetz war daher die &ou
 ml\;ffentliche Pr&uuml\;fung des Vertragswerks durch das Abgeordnetenhaus u
 nter Hinzuziehung unabh&auml\;ngiger Sachverst&auml\;ndiger vorgeschrieben.
 \nEine effektive Pr&uuml\;fung haben die Abgeordneten der Gro&szlig\;en Koa
 lition im eigens eingerichteten &bdquo\;Sonderausschuss Wasservertr&auml\;g
 e&ldquo\; trotz schwerwiegender Vertragsm&auml\;ngel jedoch verhindert. Wed
 er der 98\,2 Prozent-Erfolg des Volksentscheids noch die Best&auml\;tigung 
 des Bundeskartellamts\, dass die Wasserpreise um 20&ndash\;30 Prozent &uuml
 \;berh&ouml\;ht sind\, haben den Berliner Senat dazu bewegen k&ouml\;nnen\,
  selbst gegen die Vertr&auml\;ge vorzugehen.\nGanz im Gegenteil hat die Reg
 ierungskoalition mit dem &uuml\;berteuerten R&uuml\;ckkauf der RWE-Anteile 
 die bisherige Praxis mit Geheimvertr&auml\;gen\, Geheimverhandlungen (Heilm
 ann-Moratorium) und Gewinngarantien fortgesetzt. Sogar die alleinige Gesch&
 auml\;ftsf&uuml\;hrung soll dem Wasserkonzern Veolia\, der f&uuml\;r den Pr
 eismissbrauch verantwortlich ist\, zugesichert werden.\nNach dem Scheitern 
 des offiziellen Ausschusses wollen wir in der Art eines &bdquo\;zivilgesell
 schaftlichen&ldquo\; und &uuml\;berparteilichen Wasser-Sonderausschusses We
 ge ausloten\, wie das Vertragswerk vor Gericht zu bringen w&auml\;re. Die d
 ringende Notwendigkeit einer gerichtlichen Pr&uuml\;fung der Wasservertr&au
 ml\;ge ergibt sich unter anderem aus der Tatsache\, dass die Vertr&auml\;ge
  mit dem Miteigent&uuml\;mer Veolia &bdquo\;auf ewig&ldquo\; geschlossen si
 nd. Sie k&ouml\;nnen erstmalig zum Jahr 2029 &ndash\; und dies nur aus wich
 tigem Grund &ndash\; gek&uuml\;ndigt werden.\nSollte sich herausstellen\, d
 ass eine gerichtliche Anfechtung nicht gangbar ist\, muss wom&ouml\;glich d
 as schon vor dem Volksentscheid angek&uuml\;ndigte zweite Volksbegehren die
  Voraussetzungen f&uuml\;r eine b&uuml\;rgernahe und kosteng&uuml\;nstige R
 ekommunalisierung schaffen.\nWir freuen uns\, wenn wir Sie/Dich auf unserer
  Veranstaltung begr&uuml\;&szlig\;en d&uuml\;rfen.\n&nbsp\;\n&Uuml\;ber Spe
 nden f&uuml\;r die Veranstaltung w&uuml\;rden wir uns hier sehr freuen! :-)
 \nzum Veranstaltungsflyer\nhttp://l.hh.de/wassertisch_urania
DTEND:20130130T220000
URL:http://bewegung.taz.de/termine/wasser-gas-strom-warum-privatisierung-ke
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