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Wir sind die Straßen aus Zucker, ein politisches Zeitungsprojekt aus Berlin. In den acht Jahren unseres Bestehens sind nun schon zwölf Ausgaben in einer Auflage von derzeit 180.000 Exemplaren pro Ausgabe erschienen. Und nun gibts die Straßen aus Zucker als Routes Sucrées auch auf englisch sowie als spanische Calles de Azúcar.

Soviel zu den Facts. Aber was wollen wir? Das lässt sich wohl am Besten an einer der Ausgaben zeigen. Z.B drehte sich die vierte Ausgabe um 20 Jahre sog. Wiedervereinigung. Wir nahmen die Zeremonien zum Anlass, zu sagen, warum Germany für uns kein Grund zum Schunkeln ist. Auf 24 Seiten gab es Artikel zu Fußball und ‘Sommermärchen’, warum Staat und Geschlecht ein Verhältnis haben, zu “Wir sind Lena”, warum ‘die Deutschen’ in der Krise mal so richtig zusammenhalten sollen, ein Interview mit Dirk von Lowtzow von Tocotronic u.v.m. Überhaupt führen wir in jeder Ausgabe ein Interview, zuletzt war das mit den Chrvches und K.I.Z, davor Kate Nash, aber auch mit Rage Against the machine, Kraftklub, Robert Stadlober, Deichkind, David Harvey, Frittenbude und Sila Sönmez sprachen wir schon. Ein anderes Thema: Warum wollen wir die Revolution, wie kann mensch sich herrschaftsfrei organisieren, was macht die Behindertenbewegung? Dazu gab es die Nummer 7. Oder die Nummer 8 zu Liebe, Freundschaft, Gender, Sex. In der Ausgabe 9 geht es zu Rassismus, den Protesten der Geflüchteten und überhaupt zur Frage, warum es sowas wie Flüchtlingspolitik gibt. Und in der Nummer 10 wird der Ausbildungssektor unter die Lupe genommen, also Schule, Uni, Lehre einer Kritik unterzogen. Und die aktuelle Nummer 11 ist den rechten Bewegungen weltweit gewidmet und was sich dagegen machen lässt. Die zwölfte Ausgabe ist zu: Wie wollen wir leben. Zu Kommunismus, befreiter Gesellschaft, Planwirtschaft. Mit einem Interview mit der tollen Peaches.

Was wir inhaltlich wollen. Naja, Kritik der Nation als Zwangsgemeinschaft nach Außen und Innen ist uns ziemlich wichtig. Wir mögen auch nicht diese Einteilung in Geschlechter und ihre angeblich natürlichen Rollen, haben dafür neben Spott auch viele Argumente übrig. Uns treibt auch um, dass wir immer noch Hunger auf der Welt kennen - und das zu einer Zeit, zu der, wenn die Produktion nach Bedürfnissen ausgerichtet würde, genügend Lebensmittel und mehr für alle produzieren könnten. So dass wir uns für den Horror der Marktwirtschaft auch nicht erwärmen können (obwohl einige von uns Horrofilme mögen). Natürlich ist an der gar nichts, clever und effizient ist die erst recht nicht, stattdessen bringt sie Elend über die Menschen, so dass wir sie schnellstmöglich in die Geschichtsbücher verbannen möchten. Für die Argumente hierfür wie für viele andere Kritiken verweisen wir jetzt einfach auf die Zeitung, die unter obiger Internetadresse gelesen und kostenlos bestellt werden kann, sowohl neue wie alte Ausgaben gibts da. Wie auch in Infoläden, Jugendclubs und Buchläden (wenn noch nicht in Deinem, schreib uns ne Mail und wir schicken auch große Mengen kostenlos zu). Und wir freuen uns arg über Anregungen und Kritik. Und Spenden kann auch mensch auch noch, na ist das nix?

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