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Vor dreißig Jahren wurden die besetzten Häuser in der Mainzer Straße geräumt. Damit endete der „kurze Sommer der Anarchie“ in Ost-Berlin. Nun widmet sich ein neues Buch des ZZF Potsdam im Ch. Links Verlag den Ereignissen von damals. Der Band „Traum und Trauma. Die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße 1990 in Ost-Berlin“ enthält Essay, Interviews und Fotografien, die ein breites Panorama auf die historischen Ereignisse entwickeln. Er ging hervor aus einem Projekt von Studierenden an der Freien Universität Berlin.

Bei der digitalen Buchpremiere diskutieren Renate Künast, damals Fraktionsvorsitzende der Alternativen Liste in Berlin, und der ehemalige Hausbesetzer Gerald Dettling über die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße. Moderiert wird das Gespräch von dem Amsterdamer Historiker und Berlin-Experten Krijn Thijs. Dabei geht es auch um die Frage, welche Rolle Hausbesetzungen heute noch spielen.

Die Buchpremiere findet am Mittwoch, 11.11. um 18.00 Uhr live via Zoom statt. Der Link wird kurz vorher auf der ZZF-Homepage www.zzf-potsdam.de freigegeben. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist danach als Stream verfügbar.

Zeitraum

11.11.2020, 18:00 Uhr - 11.11.2020, 18:40 Uhr

Adresse

Bundesweit

Eingetragen von

jakob grimm

Aktionsform

Online-Buchpremiere

Themenkategorien

Antifaschismus
Verkehr / Stadtentwicklung
Freiräume / Subkultur
Politik / Demokratie / Recht

Website

www.zzf-potsdam.de

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