Taz

Das Jahr 2019 geht zu Ende. In Kassel wurde Walter Lübcke ermordet; in Halle tötete ein rechter Amokläufer zwei Menschen und versuchte die Besucher*innen einer Synagoge auszulöschen; bei weiteren Morden sind rechte Motive nicht auzuschließen.
Journalist*innen haben neue Verästelungen rechter Netzwerke in Polizei, Militär und Geheimdiensten aufgedeckt. Aber statt Auseinandersetzungen und Analysen der (strukturellen) Bedingungen, die rechten Terror ermöglichen, wird nach den Beileids- und Betroffenheitsbekundungen schnell wieder zum Alltagsgeschäft übergegangen.
Mit dem Journalisten, Filmemacher und Publizisten Dirk Laabs ziehen wir Bilanz und sprechen über die Rolle staatlicher Institutionen für aktuelle Entwicklung rechten Terrors. Darüber hinaus diskutieren wir über die Bedeutung von Männerbünden und Antifeminismus sowie über Logiken medialer Berichterstattung über Rechtsterrorismus.

Dirk Laabs ist Journalist & Filmemacher u.a. von „Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU“ sowie „Staatsfeinde in Uniform“

 

 

 

 

 

Zeitraum

18.12.2019, 20:00 Uhr - 18.12.2019, 22:00 Uhr

Adresse

NFJ-Laden Neukölln
Weichselstraße 21
12051
Berlin

Eingetragen von

Naturfreundejugend Berlin

Aktionsform

-

Themenkategorien

Antifaschismus
Medien / Digitales
Freiräume / Subkultur
Politik / Demokratie / Recht

Website

https://naturfreundejugend-berlin.de/termine/den-schuss-nicht-gehoert

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