Deutschland ist reich, aber die gängigen Erklärungen sind falsch. So soll Ludwig Erhard der „Vater“ des Wirtschaftswunders gewesen sein – in Wahrheit war er ein unfähiger Ökonom, ein Profiteur im Dritten Reich und ein Lügner.

Die Bundesbank war angeblich die unbestechliche „Hüterin der D-Mark“ – tatsächlich hat sie Millionen in die Arbeitslosigkeit geschickt und die deutsche Einheit fast ruiniert. „Soziale Marktwirtschaft“ klingt nach sozialem Ausgleich, doch begünstigt werden die Reichen.

Auch die permanenten Exportüberschüsse haben Deutschland nicht voran gebracht, sondern geschadet. Umgekehrt werden echte Erfolge nicht gesehen: Die Wiedervereinigung war angeblich wahnsinnig teuer. Tatsächlich hat sie keinen einzigen Cent gekostet. Es ist Zeit, sich von den Legenden zu verabschieden. Sonst verpassen wir unsere Zukunft.

taz-Journalistin Ulrike Herrmann diskutiert ihr neues Buch mit dem konservativen Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe (Universität Frankfurt).

Moderation: Stefan Reinecke

zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2626401357404032/

 

Bild: Westend Verlag/taz

Zeitraum

23.09.2019, 19:00 Uhr - 23.09.2019, 21:00 Uhr

Adresse

taz Kantine
Friedrichstr. 21
10969
Berlin

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Themenkategorien

Globalisierung / Entwicklung / Migration
Soziales / Arbeit
Ökonomie / Finanzen
Politik / Demokratie / Recht

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