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Vertreibung, Korruption und Intrigen in Honduras

Die politische Aktivistin Yessica López, die sich für die Rechte der indigenen Garífuna einsetzt, ist verschwunden und niemand in ihrem Heimatort Triunfo in Honduras will darüber reden. Der deutsche Entwicklungshelfer Ulrich, der seiner ehemaligen Geliebten einen Überraschungsbesuch abstatten wollte, kann kaum glauben, wie sehr sich die Region verändert hat. Die honduranische Regierung hat das Gebiet zu einer Sonderentwicklungszone erklärt. Verwaltet wird diese von einem internationalen Expertenkomitee, das die Einheimischen zum Verkauf ihrer Grundstücke zwingt. Die Interessen des Komitees sind undurchsichtig, seine Macht absolut.

Der Roman spielt vor dem Hintergrund der realen politischen Verhältnisse in Honduras, wozu die Vertreibung indigener Gemeinden, die Einrichtung von Sonderentwicklungszonen, Korruption in fast allen öffentlichen Institutionen sowie enge Verflechtungen zwischen Poltiker*innen und Drogenhändler*innen zählen.

Jutta Blume ist freie Journalistin und Autorin in Berlin und aktiv in der HondurasDelegation und im Menschenrechtskollektiv CADEHO. Sie hat mehrfach an politischen Delegationsreisen nach Honduras teilgenommen.

Zeitraum

12.02.2020, 20:00 Uhr - 12.02.2020, 21:30 Uhr

Adresse

Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustraße 2A
10961
Berlin

Eingetragen von

Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.

Aktionsform

Buchvorstellung und Gespräch

Themenkategorien

Globalisierung / Entwicklung / Migration
Politik / Demokratie / Recht

Website

https://www.fdcl.org/event/die-aktivistin/

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