Nach den Militäroperationen in kurdischen Städten im Jahr 2015 haben mehr als 2000 Akademiker*innen in der Türkei eine Friedenspetition mit dem Titel „Wir werden nicht an diesem Verbrechen beteiligt sein” unterzeichnet. Nach der Veröffentlichung dieser Deklaration begann eine Welle der Verfolgung von Akademiker*innen und der „Säuberung” von Universitäten in der Türkei. Viele der Unterzeichner*innen wurden verurteilt, einige von ihnen gingen ins Gefängnis, andere ins Exil.

In dieser dunklen Atmosphäre gaben sie jedoch der Hoffnung eine Stimme und schufen Gärten der Solidarität. Die Geschichte der Akademiker*innen für den Frieden in Deutschland wurde in der Presse erzählt.

Aber was ist mit den Unterzeichner*innen, die die Türkei nicht verlassen konnten? Wie haben die Wissenschaftler*innen ihren Kampf weitergeführt, als von der kritischen Wissenschaft in der Türkei kaum etwas übrig blieb und die Universitäten zu leeren Gebäuden wurden?

Der Dokumentarfilm „Der Ort des Zusammenkommens: Die Gärten der Wahrheit” von Eylem Şen  zeigt ihre Geschichten. Wir laden Sie herzlich zu einem gemeinsamen Abend mit gazete und „Wissenschaftler*innen für den Frieden” ein. 

Programm:

18.30: Eröffnungsrede

19.00: Dokumentarfilmvorführung: „Der Ort unseres  Zusammenkommens: Die Gärten der Wahrheit” (türkisch mit englischen Untertiteln)

21.00: Interview mit der Regisseurin Eylem Şen. Moderation: Özgür Çiçek

Eintritt frei

Bild: TİHV

Zeitraum

07.11.2019, 18:30 Uhr - 07.11.2019, 21:30 Uhr

Adresse

taz Kantine
Friedrichstraße 21
10969
Berlin

Eingetragen von

tazcafe

Aktionsform

Filmvorführung und Interview

Themenkategorien

Freiräume / Subkultur
Politik / Demokratie / Recht

Website

https://taz.de/Filmvorfuehrung--Interview-0711-/!169740/

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