2008 wurden sechs »Siedlungen der Berliner Moderne« gemeinsam als UNESCO-Welterbe eingetragen. Sie gelten als Berlins wichtigster Beitrag zur Architekturgeschichte und entstanden als politisch klug eingefädelte Antwort auf die grassierende Wohnungsnot des frühen 20. Jahrhunderts. Von ihnen ist die 1925-1930 maßgeblich von Bruno Taut im Auftrag der GEHAG geplante Hufeisensiedlung sicher die berühmteste. Sie umfasst knapp 2000 Wohneinheiten und gruppiert sich um eine 350 Meter lange hufeisenförmig gebogene Zeile. Die Führung geht auf die Bau-, Zeit- und Sozialgeschichte ein und berücksichtigt auch Aspekte des Denkmalschutzes und die Folgen der seit 2000 fortschreitenden Umwandelung in Einzeleigentum. Am Ende der Führung werden auch Innenräume zu sehen sein.

Mit: Ben Buschfeld (Inhaber von »Tautes Heim«; Gestalter und Autor u.a. von »Bruno Tauts Hufeisensiedlung« sowie verschiedener Websites und Ausstellungen zum Thema)
Beitrag: 10 € (Ermäßigung möglich)
Max. 15 Teilnehmende.
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de und Überweisung des Beitrags bekannt gegeben. [S85]

Zeitraum

19.09.2020, 10:00 Uhr - 19.09.2020, 12:00 Uhr

Adresse

August Bebel Institut
Müllerstraße 163
13353
Berlin

Eingetragen von

August-Bebel-Institut

Aktionsform

Stadtrundgang

Themenkategorien

Verkehr / Stadtentwicklung
Politik / Demokratie / Recht

Website

http://august-bebel-institut.de/die-hufeisensiedlung-eine-ikone-des-reformwohnungsbaus/

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