Wie war das vier Jahre lang möglich? Mehr als 400.000 hektografierte Seiten, von denen der Geheimdienst nicht wusste wie. Hier wurde das Programm einer demokratischen Revolution entwickelt. Jede einzelne ihrer radikalen Forderungen hätte das Ende der SED-Diktatur bedeutet.

Die illegale Untergrundzeitschrift „radix-blätter” gehört zur Vorgeschichte der Friedlichen Revolution. Als Untergrundverlag und -druckerei war sie ein maßgebliches Debattenforum progressiver Kräfte, die für eine offene Gesellschaft kämpften. Als Debattenforum und vom Inhalt her vergleichbar dem „Kursbuch” Enzensbergers und bis heute von erstaunlicher Aktualität. 

Lesung und Diskussion mit

Stephan Bickhardt, Herausgeber „radix-blätter” 

Gisela Kallenbach, ehem. MdEP, DDR-Umweltbewegung

Kathrin Rohnstock, „Rohnstock-Biografien

Monika Lazar, MdB, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus

Erhard Grundl, MdB, Sprecher für Kulturpolitik

Eintritt frei

Anmeldung unter: https://www.gruene-bundestag.de/termine/die-radix-blaetter-revisited-ddr-subkultur-und-die-friedliche-revolution

Eine Veranstaltung von B90/Die Grünen

Bild: Frank Heide, ABL e.V.

Zeitraum

10.09.2019, 18:30 Uhr - 10.09.2019, 21:00 Uhr

Adresse

taz Kantine
Friedrichstraße 21
10969
Berlin-Kreuzberg

Eingetragen von

tazcafe

Aktionsform

Lesung und Diskussion

Themenkategorien

Frieden / Antimilitarismus
Freiräume / Subkultur
Politik / Demokratie / Recht

Website

https://taz.de/Info/Veranstaltungen/!169363/

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