Wann: 1. Februar 2019, 13 Uhr

Wo: Invalidenpark/Berlin

Es ist unsere Zukunft“ stand bei den letzten Schüler*innen-Protesten „Fridays for Future“ auf den Plakaten. Formen öffentlichen Drucks wie dieser dürften nicht abflauen, bilanzierte Malte Kreuzfeldt am 28. Januar in der taz die Reaktionen auf die Einigung der Kohlekommission. Zwar fänden kurzfristige Klimaziele bis 2020 darin konkrete Entsprechungen: beispielsweise die ersten Abschaltungen von Braunkohlekraftwerken. Doch der Weitblick zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels in den nächsten 19 Jahren bleibe dabei schwammig, denn verbindliche Zwischenziele würden in der Einigung nicht formuliert. Das zivilgesellschaftliche Mitspracherecht, das auf Straßen, Äckern, in Wäldern und vor den Ministerien eingefordert wird, muss jedoch die Definition des Wir, das sich auf eine gemeinsame (nämlich „unsere“) Zukunft festlegt, reflektieren. Es kann nur als eine gesamtgesellschaftliche Emanzipation funktionieren, wenn es um einen Weitblick der Gleichberechtigung, Teilhabe und Nachhaltigkeit geht.

Die Vorstellung des Abschlussberichts der Kohlekommission wird am Freitag von einer Ende-Gelände-Aktion begleitet. Es sei schon jetzt offenkundig, dass die erwartbaren Ergebnisse ungenügend sind. Aus diesem Grund seien Aktionen zivilen Ungehorsam in den Straßen rund um den Tagungsort der Kohlekommission geplant (1.2., Invalidenpark, 14 Uhr).

Zeitraum

01.02.2019, 13:00 Uhr - 01.02.2019, 17:00 Uhr

Adresse

Invalidenpark
Invalidenpark
10115
Berlin

Eingetragen von

Bewegungsteam

Aktionsform

Demonstration/Protest

Themenkategorien

Anti-Atom / Klima / Energie
Natur-, Tier-, Umweltschutz
Ökonomie / Finanzen
Freiräume / Subkultur
Politik / Demokratie / Recht

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