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Mit dem Abschluss des Friedensvertrages zwischen Äthiopien und Eritrea im Juli 2018 wurde ein Krieg beendet, der bis zu 100.000 Menschenleben gekostet hat. Der Friedensschluss weckte die Hoffnung, dass auch das eritreische Regime des Diktators Isayas Afewerki den inneren Kriegszustand gegen die eigene Bevölkerung aufhebt. Doch das ist leider nicht der Fall. Terror, Gewalt und Zwangsarbeit prägen weiterhin den Alltag der Menschen in Eritrea.

Gemeinsam mit Menschenrechtsverteidiger*innen und Parlamentarier*innen aus aller Welt tragen auch Abgeordnete des Bundestages seit Jahren mit verschiedenen parlamentarischen Initiativen dazu bei, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Asylrechtslage eritreischer Geflüchteter zu lenken und auf eine der Hauptursachen für deren Flucht, den unbefristeten Zwangsarbeits- und Militärdienst in Eritrea....

 

Jetzt mehren sich alarmierende Nachrichten über die Auswirkungen millionenschwerer Projekte, mit denen die Europäischen Union und die UN seit dem Friedensschluss in Eritrea aktiv sind: 

So berichtet die UN-Sonderberichterstatterin zur Lage der Menschenrechte in Eritrea, dass im EU-Straßenbauprojekt „Reconnecting Eritrea and Ethiopia through rehabilitation of the main arterial roads in Eritrea“ Zwangsarbeiter*innen eingesetzt werden. Hierzu haben holländische und britische Exil-Eritreer*innen gerade Klage gegen die EU eingereicht. 

Es berichten und diskutieren (mit Synchronübersetzung)

Kathrin Vogler (Moderation, MdB, Friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Mitglied Auswärtiger Ausschuss und Obfrau im Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln)

Rudi Friedrich (Moderation, Connection e.V. - Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure)

Mulueberhan Temelso (Director General of Stichting Human Rights for Eritreans)

Dr. Awet Kessete (Eritreischer Verein für Demokratie, Kultur und voneinander Lernen e.V.)

Klara Smits (Europe External Policy Advisors, Brussels)

Daniela de Ridder (MdB, Stellv. Vorsitzende Auswärtiger Ausschuss und Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln für die SPD-Fraktion)

Ulrich Lechte (MdB, Mitglied Auswärtiger Ausschuss und Vorsitzender Unterausschuss Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung für die FDP-Fraktion)

Ottmar von Holtz (MdB, Vorsitzender Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln, Obmann Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)

https://de.connection-ev.org/article-3090

 

Zeitraum

25.06.2020, 18:00 Uhr - 25.06.2020, 20:00 Uhr

Adresse

Bundesweit

Eingetragen von

peacenetworking

Aktionsform

-

Themenkategorien

Frieden / Antimilitarismus

Website

https://de.connection-ev.org/article-3090

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