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Wie lassen sich selbstbestimmter Umgang mit Freiräumen, Flächendruck im Innenstadtbezirk Kreuzberg und die Verkündung des „Essbaren Bezirk Kreuzberg“ der BVV vereinen? Bleibt im Profitwahn noch Platz für städtisches Gärtnern?

Donnerstag, 15. September, 12-15h

  • Start: U-Bhf Schlesisches Tor
  • Ziel: Mariannenplatz
  • Dauer ca. 3 Stunden
  • Fortbewegungsmittel: Fahrrad
  • Die Tour findet in deutscher Sprache statt und ist nicht barrierfrei. Übersetzung auf Anfrage ggf. möglich. / English and French interpretation if needed.
  • Vor Ort wird um eine Unterstützung zur Deckung der Unkosten gebeten.
  • Für Fragen und Anmeldung: hannsheim(aett)web.de

tonsteinegaerten

Die Tour

Zwischen Utopie und Realität: Vor 2 Jahren hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Friedrichshain-Kreuzberg den „Essbaren Bezirk“ beschlossen. Gleichzeitig steigt der Druck auf den Innenstadtbezirk, auch die letzten Brachen zu bebauen. Von „Verdichtung“ redet der Senat. Wie lassen sich da gärtnerische Tätigkeiten und Selbstversorgung mit Gemüse im eigenen Wohnumfeld bewerkstelligen? Eine Herausforderung für Städteplaner*innen, Politiker*innen, aber auch selbstbestimmtes Handeln.

Eine Pressemitteilung von 2014 von Stadtrat Hans Panhoff zum Thema findet ihr hier: https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/pressemitteilungen/2014/pressemitteilung.168021.php.

 


Das Projekt

Nach der ergebnislosen Forderung der Initiative „Interkulturelle Nachbarschaftsgärten am Mariannenplatz“ an den Bezirk nach einer Fläche für einen interkulturellen Nachbarschaftsgarten, wurde die Grünfläche am Bethaniendamm, direkt neben dem Bethanien und dem Rauch-Haus, besetzt.
„Ab sofort soll dieser Platz zum Leben, als interkultureller Garten, als Ort politischer und sozialer Veranstaltungen sowie nichtkommerzieller Kultur allen interessierten Menschen zugänglich sein. Direkt angrenzend an „MediaSpree“ soll die Besetzung nicht nur einen neuen emanzipatorischen Freiraum schaffen, sondern auch die Pläne der Investor_innen und Politiker_innen zur „Aufwertung“ von SO 36 und Umgebung angreifen.“ (Besetzungserklärung).

Die Anschließenden Verhandlungen mit dem Bezirk waren erfolgreich, seit 2009 wird dort ganz offiziell gemeinschaftlich gegärtnert.

Text: http://berlin-besetzt.de/


Eine Karte mit Beschreibungen der Projekte des Wandels in Berlin und Brandenburg findet ihr auf imwandel.net: http://berlin.imwandel.net/seite/ton-steine-gaerten/

Zeitraum

15.09.2016, 12:00 Uhr - 15.09.2016, 15:00 Uhr

Adresse

Schlesisches Tor
Berlin
Deutschland

Eingetragen von

das kooperativ - wir fördern dezentrale und solidarische selbstverwaltung

Aktionsform

Tour

Themenkategorien

Anti-Atom / Klima / Energie
Natur-, Tier-, Umweltschutz
Verkehr / Stadtentwicklung
Freiräume / Subkultur

Website

http://bbb.wandelwoche.org/touren/essbarer-bezirk-kreuzberg-bezirksverwaltungs-beschluss-realitaet-und-utopie/

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