Mikrohistorische Globalgeschichte zu den Anfängen der anarchistischen Bewegung im 19. Jahrhundert

Warum bekannten sich in den 1870er Jahren Uhrmacher im Tal von Saint-Imier zum Anarchismus? Erklärungen liefert die Perspektive der «modernen Globalisierung»: Wie die Weltwirtschaft ging auch der Anarchismus aus globalen Kommunikations-, Transport-, Finanz- und Migrationsflüssen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hervor – allerdings als Alternative zu Nationalismus und Kapitalismus.

Mit der Untersuchung «Anarchistische Uhrmacher in der Schweiz: Mikrohistorische Globalgeschichte zu den Anfängen der anarchistischen Bewegung im 19. Jahrhundert» von Florian Eitel widmet sich zum ersten Mal seit 40 Jahren eine historische Studie der einflussreichen anarchistischen Juraföderation. Bisher namenlose Mitglieder dieser Organisation treten aus dem Schatten bekannter Revolutionäre wie Michail Bakunin und Pjotr Kropotkin. Die mikrohistorische Globalgeschichte analysiert, wie eine noch heute global aktive politische Bewegung entstand und funktionierte.

Buchpräsentation mit dem Autor
Freitag, 8. März 2019, 19 Uhr
Schweizerisches Sozialarchiv, Medienraum

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https://www.sozialarchiv.ch/2019/02/27/8-3-2019-19-uhr-buchpraesentation/

Zeitraum

08.03.2019, 19:00 Uhr - 08.03.2019, 21:00 Uhr

Adresse

Schweizerisches Sozialarchiv, Medienraum
Stadelhoferstrasse 12
8001
Zürich, Schweiz

Eingetragen von

peacenetworking

Aktionsform

Buchpräsentation

Themenkategorien

Medien / Digitales

Website

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