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Warum die Verhaftung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange ein schwerer Angriff auf die Pressefreieheit ist.

WikiLeaks hat Dokumente über Kriegsverbrechen der US-Army im Irak veröffentlicht, über Korruption in Russland, über die Machenschaften saudi-arabischer Diplomaten, über das Cyberwaffen-Arsenal der CIA und anderes mehr.

Die Enthüllungsplattform kämpft seit 2006 um Transparenz. Seit Juni 2012 saß Julian Assange, der Gründer von WikiLeaks, in der ecuadorianischen Botschaft fest, seit dem 11. April dieses Jahres ist er nun in einem Hochsicherheitsgefängnis in London inhaftiert.

Die US-Regierung hat einen Auslieferungsantrag gestellt und will den australischen Journalisten wegen Spionage anklagen und verurteilen lassen. Höchststrafe wäre dabei die Todesstrafe. Die Verfolgung von Assange und WikiLeaks ist ein gravierender Angriff auf die Pressefreiheit, der uns alle angeht.

Wir diskutieren mit:

Heike Hänsel, MdB, Die Linke

Andy Müller-Maguhn, Wau Holland Stiftung

Christian Mihr, Reporter ohne Grenzen Deutschland

Christian Ströbele, Ex-MdB, Die Grünen

Moderation: Barbara Junge, taz Panter Stiftung

Eine Veranstaltung der taz Panter Stiftung in Kooperation mit der Wau Holland Stiftung.

➡ Wann: 18.05.2019, 19 Uhr

➡ Wo: taz Kantine, Friedrichstr. 21, 10969 Berlin

➡ Eintritt frei

 

 

Bild: rtr

Zeitraum

18.05.2019, 19:00 Uhr - 18.05.2019, 21:00 Uhr

Adresse

taz Kantine
Friedrichstraße 21
10969
Berlin

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tazcafe

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Medien / Digitales
Politik / Demokratie / Recht

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