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Der Fußball (der Männer) ist Opium des Volkes, er ist nationalistisch, homophob, sexistisch, durchkommerzialisiert und wird (von Despoten) politisch vereinnahmt – sagen die einen. Der Fußball bringt Menschen unterschiedlichster Herkunft und (Alters-)Klassen zusammen, erzeugt Freude, fördert Kreativität, Selbstvertrauen, Teamgeist, Respekt und körperliche Geschicklichkeit –  sagen die anderen.

Vor dem Hintergrund der Weltmeisterschaft der Männer in Russland soll diese Ambivalenz diskutiert und folgenden Fragen nachgegangen werden: Wo findet früher und heute ein emanzipativer Fußball statt? Unter welchen Bedingungen kann er gelingen? Kann es einen linkes und ein rechtes Spiel geben? Welche Rolle spiel(t)en Gewerkschaften früher und heute im Fußball?
Es diskutieren u.a.:

Dr. Friederike Faust, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität zu Berlin, promovierte über Fußball und Feminismus. Kontakt: f.faust@hu-berlin.de

Dr. Stefan Heissenberger, Kultur- und Sozialanthropologe, Autor von „Schwuler* Fußball. Ethnografie einer Freizeitmannschaft“ (2018, transcript). Kontakt: info@stefanheissenberger.org, www.stefanheissenberger.org

Jan Tölva, Autor und freier Journalist, u.a. Publikationen zu Fußball und Antiziganismus sowie Rechtsextremismus. Kontakt: jntlv@gmx.de, https://jntlv.wordpress.com/

Zeitraum

13.07.2018, 19:30 Uhr - 13.07.2018

Adresse

FAU Berlin
Grüntaler Straße 24,
13357
Berlin

Eingetragen von

Allgemeines Syndikat Berlin der Freien Arbeiterinnen und Arbeiter-Union

Aktionsform

Diskussionsveranstaltung

Themenkategorien

Soziales / Arbeit
Gender
Freiräume / Subkultur
Politik / Demokratie / Recht

Website

https://berlin.fau.org/termine/fussball-und-emanzipation

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