Wann: Mittwoch, 6. November, 18 Uhr

Wo: Checkpoint Charlie, Berlin

Zitiert aus dem Aufruf:

„Im Zuge der Feierlichkeiten zum Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren wird an die vielen Menschen erinnert werden, die beim Versuch die Grenzanlagen zu überwinden, ihr Leben gelassen haben. Der menschenverachtende Charakter dieses Bauwerks  und das dahinter stehende politische Regime der ehemaligen DDR ist unbestritten.

Die Initiative RadiHum nimmt diese Feiern zum Anlass, um auf das sich stetig verschärfende Mauer- und Grenzregime der EU aufmerksam zu machen. Wir kritisieren diese Doppelmoral: „schlechte Mauern, gute Mauern“. Die Mauer damals war und die EU-Außengrenzen heute sind inhuman und grausam. Wir gedenken aller Toten, die auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben ihr Leben verloren, damals wie auch heute!

Wir können und wollen nicht den Zusammenbruch eines Abschottungssystems feiern, während sich an den EU-Außengrenzen ein neues Abschottungssystem mit aufgerüstetem Grenzschutz vollzieht und Flüchtende wie Kriminelle in Lagern behandelt werden.

Daher rufen wir am Mittwoch, den 6. November 2019, um 18.00 Uhr am Checkpoint Charlie gemeinsam mit Renate Hürtgen, ehemalige DDR-Opposition, und der Geflüchteteninitiative Corasol zu einer Kundgebung mit einer Videoinstallation auf, in der diese Heuchelei angeprangert wird.

Die Initiative RadiHum ist im Vorfeld der großen #unteilbar-Demonstration im Oktober 2018 entstanden. Wir setzen uns für sichere Migrationswege in die EU ein.“

Zeitraum

06.11.2019, 18:00 Uhr - 06.11.2019

Adresse

Checkpoint Charlie
Friedrichstraße 43-45
10117
Berlin

Eingetragen von

Bewegungsteam

Aktionsform

Kundgebung

Themenkategorien

Antifaschismus

iCal Format

in iCal Format herunterladen