Wann: Freitag, 2. August, 20 Uhr

Wo: Rote Flora, Achidi-John-Platz 1, Hamburg

Vor knapp 18 Jahren fand der 27. G8-Gipfel in Genua statt. In Erinnerung blieben Bilder der Ausschreitungen zwischen Gegendemonstrat*innen und der Polizei sowie der Tod des Demonstratnen Carlo Giuliani. Zum Gipfelende wurde nachts die Diaz-Schule von der Polizei gestürmt, die von der Stadt Genua als Schlafunterkunft für Aktivist*innen bereitgestellt wurde. Die Poliziei ging dabei äußerst brutal vor. Im gegenüberliegenden Gebäude war ein Medienzentrum eingerichtet. Darin hatte sich auch das unabhängige Mediennetzwerk Indymedia eingerichtet. Auch hier verschaffte sich die Polizei Zutritt. Zwar gab es hier weniger Gewalt gegen Menschen, doch wurden Computer, Kameras und Festplatten beschlagnahmt. Die Behinderungen der Journalist*inne bei der Ausübung ihrer Arbeit sorge für großes Aufsehen und das Medeinnetzwerk erlangte große Bekanntheit. Diese wurde  2008 mit der Subdomain indymedia.linksunten gesteigert, die jedoch 2017 im Zuge der Nachwehen des G20-Gipfles in Hamburg verboten wurde. Der Vorwuf war, linksradikale Bewegungen würden sich dort organisieren und zu Straftaten aufrufen. Der gleichnamige Verein wehrte sich gegen die Vorwürfe. In der Roten Flora wird heute der Stand des Strafverfahrens diskutiert und die Frage gestellt, wie unabhängige Onlinemedien genutzt werden können. Ist Indymedia für linke Bewegungen heute noch relevant? 20 Uhr, Achidi-John-Platz 1

Zeitraum

02.08.2019, 14:49 Uhr - 02.08.2019

Adresse

Rote Flora
Achidi-John-Platz 1
20357
Hamburg

Eingetragen von

Bewegungsteam

Aktionsform

Diskussionsveranstaltung

Themenkategorien

Medien / Digitales
Freiräume / Subkultur
Politik / Demokratie / Recht

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