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Online-Vortrag von Heinrich Schwendemann (Uni Freiburg)

In der 900-jährigen Geschichte Freiburgs gab es drei Zeiträume, in denen in der Stadt jüdische Gemeinden existierten: im Mittelalter von etwa 1300 bis 1349, dann von 1864 bis 1940 und ab 1945 bis heute. Heinrich Schwendemann wird in seinem Vortrag einen Überblick zur Geschichte der Juden und Jüdinnen in Freiburg geben, einer Stadt, in der die jüdische Minderheit immer wieder Objekt von Verfolgung bis hin zur Vernichtung gewesen ist und wo Juden und Jüdinnen zwischen 1424 und 1862 nicht einmal den Wohnsitz in der Stadt nehmen durften.
Heinrich Schwendemann ist Historiker und lehrt an der Universität Freiburg.

Direkter Link zum Vortrag: https://zoom.us/j/97830174290

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War da was? Freiburger Geschichte ungeschönt

Veranstaltungsreihe im Rahmen des Stadtjubiläums 2020/21
Mo 19. April – Do 24. Juni 2021

Wenn Jubiläen gefeiert werden, werden oft die Schattenseiten der eigenen Geschichte ignoriert. Unter dem Motto „War da was?“ erinnern wir an verdrängte Kapitel der Freiburger Geschichte wie Rassismus, Kolonialismus, Migration, NS-Zeit sowie jüdisches Leben. Die Veranstaltungsreihe besteht aus Online-Vorträgen, einem Stadtrundgang und Interventionen im öffentlichen Raum.

Auftakt und Schlusspunkt setzen die iz3w-Redakteur*innen Larissa Schober und Winfried Rust, die die Besonderheiten der Freiburger Erinnerungskultur sowie den Umgang mit Denkmälern in der Stadt untersuchen. Außerdem blickt Christoph Seidler auf die Wege und Irrwege der deutschen Rassenkunde in Freiburg und Heinrich Schwendemann betrachtet das jüdische Leben in Freiburg. Ein Stadtrundgang führt durch die Innenstadt und widmet sich der lokalen Migrationsgeschichte. 

Zeitraum

06.05.2021, 20:00 Uhr - 06.05.2021, 22:00 Uhr

Adresse

Bundesweit

Eingetragen von

informationszentrum 3. welt

Aktionsform

Online-Vortrag

Themenkategorien

Antifaschismus

Website

https://www.iz3w.org/projekte/stadtjubilaeum

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