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Der Klimawandel hat sich seit einiger Zeit zum meistdiskutierten Thema in Deutschland und vielen anderen Ländern entwickelt. Grund hierfür sind die zunehmenden Wetterextreme und die Klimaproteste der "Fridays for Future"-Bewegung für besseren Klimaschutz, die seit über einem Jahr jeden Freitag stattfinden. Auch die Bundesregierung hat am 20. September, an dem auch der globale Klimastreik stattfand, ihr Klimaschutzpaket vorgestellt.

Aber reicht das? Für 2020 wird Deutschland seine selbstgesteckten Klimaschutzziele krachend verfehlen. Deshalb haben drei Familien mit landwirtschaftlichen Betrieben gemeinsam mit Greenpeace die Bundesrepublik Deutschland vor dem Verwaltungsgericht Berlin verklagt: Sie wollen die Regierung dazu zwingen, wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, um ihre Lebensgrundlage als ökologische Landwirte zu retten. Eine ähnliche Klage war 2015 und 2018 in den Niederlanden erfolgreich.

Am 31. Oktober wies das Verwaltungsgericht Berlin hingegen die Klage als unzulässig ab, lies aber die Berufung explizit zu, was im Verwaltungsrecht nur selten vorkommt. Diese wird nun geprüft.

Unser Referent, der Rechtsanwalt Séverin Pabsch, vertritt gemeinsam mit einer Kollegin die Kläger_innen. Er wird die Gründe und den aktuellen Stand der Klage darstellen und mit uns diskutieren.

Zeitraum

10.12.2019, 18:15 Uhr - 10.12.2019, 20:00 Uhr

Adresse

Rechtshaus-Hörsaal, Uni Hamburg
Rothenbaumchaussee 33
20148
Hamburg

Eingetragen von

phantom

Aktionsform

-

Themenkategorien

Anti-Atom / Klima / Energie
Natur-, Tier-, Umweltschutz
Politik / Demokratie / Recht

Website

https://www.facebook.com/events/1343620419146142/

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