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Ein Hitzesommer jagt den Nächsten. Es scheint fast, als müsse der Mensch-Umwelt-Beziehung eine neue Sparte im Buch der Rekorde gewidmet werden: Wetter Extreme. Die Süddeutsche Zeitung titelt: "Ein Sommer wie 2090" und meint damit das unerwartet frühe Abschmelzen des arktischen Permafrosts, welches die Emission von Treibhausgasen weiter beschleunigen wird.

Überhaupt beschleunigt sich gerade so einiges: die Temperaturen steigen, der Meeresspiegel steigt und die Anzahl von Menschen, die in Kohlegruben Bagger besetzten oder Freitags von der Schule fernbleiben, steigt.

Nur wenige werden widersprechen: wir befinden uns in einer krassen Situation. Aber wie wollen wir davon erzählen? Welche Worte eignen sich zur Beschreibung einer solchen, vom Menschen gemachten, Entwicklung? Ist es Panikmache, verhungernde Eisbären zu zeigen oder von einer herannahenden Katastrophe zu sprechen? Und falls ja, ist es nicht sogar angebracht, wenn Greta sagt: "I want you to panic"?

Wie können Journalist*innen und Aktivist*innen konstruktiv von einer klimagerechten Zukunft erzählen? Das Netzwerk Degrowth-Journalismus und die taz Panter Stiftung laden zu einer partizipativen Abendveranstaltung ein.

Zu Gast sind:

Inken Behrmann, Blätter, ehemals Sprecherin von Ende-Gelände

Bernhard Pötter, taz-Redakteur und Autor

Johanna Romberg, GEO und Riffreporterin

Torsten Schäfer, Professur für Journalismus

Ute Scheub, freie Journalistin und Autorin

Moderation:

Leonie Sontheimer und Lukas Dörrie vom Netzwerk Degrowth-Journalismus

Bild: Dominik Vany | unsplash

Zeitraum

05.07.2019, 19:00 Uhr - 05.07.2019, 21:00 Uhr

Adresse

taz Kantine
Friedrichstraße 21
10969
Berlin

Eingetragen von

tazcafe

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Themenkategorien

Anti-Atom / Klima / Energie
Natur-, Tier-, Umweltschutz
Globalisierung / Entwicklung / Migration
Politik / Demokratie / Recht

Website

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