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AFD-Wahlergebnisse, Attacken auf Geflüchtetenunterkünfte, offene Fremdenfeindlichkeit und die nicht abebben wollende PEGIDA-Bewegung: „Was ist da eigentlich im Osten los?“
Im Vortrag wird die Entstehung einer spezifischen politischen Ökonomie anhand politischer Entscheidungen während des Wiedervereinigungsprozesses dargestellt und die heutige Struktur der ‚Transferökonomie‘ untersucht. Darüber hinaus wird thesenhaft eine Verbindung zu den beobachtbaren autoritären Tendenzen, also den ideologischen Verarbeitungsformen in Ostdeutschland hergestellt.

Es wird eine polit-ökonomische Perspektive auf die ostdeutsche Teilgesellschaft eingenommen. Es zeigen sich strukturelle Unterschiede zu Westdeutschland: Spezifische Eigentumsverhältnisse resultieren im Fehlen einer „lokalen Bourgeoisie“, einem kontinuierlichem Kapitalabfluss und damit auch zu einem permanenten Transferbedarf. Diese Abhängigkeit ist nicht nur auf die ökonomische Sphäre beschränkt, sondern durchzieht sämtliche gesellschaftliche Bereiche. Außengesteuerte Entwicklung und permanente Staatsinterventionen sind die Charakteristika der disparaten ostdeutschen Gesellschaft.

Zeitraum

19.11.2019, 19:30 Uhr - 19.11.2019, 21:30 Uhr

Adresse

Bürgerbüro Bluhm/Seidel/Wolf
Erich-Weinert-Str. 6
10439
Berlin

Eingetragen von

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Aktionsform

Vortrag + Diskussion mit Dominik Intelmann (Humangeograph)

Themenkategorien

Antifaschismus
Ökonomie / Finanzen
Politik / Demokratie / Recht

Website

https://www.facebook.com/events/420590182199495/

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