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Veranstaltungsreihe

Der Schahbesuch 1967 – Auftakt von„1968“

Was geschah am 1. und 2. Juni 1967 in Berlin und wie lässt es sich erklären? Zur Beantwortung dieser Fragen findet ab dem März 2018 eine Veranstaltungs- und Diskussionsreihe statt. Dazu gibt es am:

Mi, dem 20.6.2018, 18 Uhr; in: Made in Wedding, Koloniestraße 120, 13359 Berlin (Nähe U-Bahn Osloer Straße oder M-Station Drontheimer Straße.) eine Lesung von Jenny Schon.

Siehe auch: https://www.made-in-wedding.de

Eintritt frei

In der Veranstaltungsreihe zum „Schahbesuch 1967 - dem Auftakt von „1968““

Als am 2. Juni 1967 Schah Mohammed Reza Pahlavi und seine Frau Farah Pahlavi Westberlin besuchten, wurde gegen den Besuch protestiert. So berichteten am Abend des 1. Juni 1967 der iranische Oppositionelle Bahman Nirumand und der Rechtsanwalt Hans-Heinz Heldmann in der Freien Universität ausgesprochen kritisch über die Zustände in Iran. Am nächsten Tag kam es zu Demonstrationen gegen den Schah. Der Westberliner Polizist Karl-Heinz Kurras – der, wie später bekannt wurde, zugleich Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi war – schoss dabei mit tödlichen Folgen auf den Studenten Benno Ohnesorg.

Die Westberliner Regierung, die Mehrzahl der Medien und großen Parteien sowie große Teile der Bevölkerung zeigten sich aber nicht über die Erschießung des Studenten, sondern über den aus ihrer Sicht um sich greifenden studentischen Radikalismus äußerst empört. Die Presse sprach von „Krawallköpfen“, einem „hysterischen Rudel von akademischen Halbstarken“ und von „FU-Chinesen“, deren Tun der DDR nutze. Die Studierenden waren ebenfalls empört: Sie verwiesen auf den „Mord“ an Ohnesorg und wähnten sich in einer Situation wie kurz vor der Machtergreifung der Nazis.

Was ist damals in Berlin geschehen und wie lässt es sich erklären?

Zur Beantwortung dieser Fragen findet ab dem März 2018 eine Veranstaltungs- und Diskussionsreihe statt, die fortgesetzt wird. Bisher sprachen Zeitzeugen wie Wolfgang Wieland und Konrad Melchers. Außerdem las der Historiker und Politologe Harald Möller aus Büchern. Schließlich wurde der Film von Dorian Raßloff: „Mit Jesus auf die Barrikaden ...“ gezeigt. Darüber hinaus fanden Kiezbegehungen an den Orten des Geschehens statt.

Zeit: Mittwochs, ab 18 Uhr (der jeweilige Ter- min wird über das Internet angekündigt) Ort: Made in Wedding, Koloniestraße 120, 13359 Berlin (Nähe U-Bahnhof Osloer Straße

oder Tram-Station Drontheimer Straße)

Infos: https://www.made-in-wedding.de

Zeitraum

20.06.2018, 18:00 Uhr - 20.06.2018

Adresse

Made in Wedding
Koloniestraße 120
13359
Berlin

Eingetragen von

haramo

Aktionsform

Lesung

Themenkategorien

Politik / Demokratie / Recht

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