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Koreaner*innen in Westberlin nutzten den Zugang zur nordkoreanischen Botschaft und reisten nach Nordkorea, um ihren Wunsch nach der Wiedervereinigung durch den direkten Dialog mit Nordkorea zu realisieren. Willy Brandts Entspannungspolitik machte letzten Endes nicht nur die Mauer zwischen Ost- und Westberlin durchlässig, sondern auch den eisernen Vorhang zwischen Nord- und Südkorea. Kurz vor dem Mauerfall gelangte im September 1989 eine junge Studentin namens Lim Su-Kyung über Ostberlin nach Nordkorea und durchschritt als eine der ersten Zivilpersonen zusammen mit dem Pater Mun Kyuhyeon unter Todesgefahr die Grenze in Panmunjeom und ging in die Geschichte von Nord-und Südkorea ein. Exilkoreaner*innen und Aktivisten erzählen, wie sie diese Ereignisse und  die Mauer zwischen Ost- und Westberlin erlebt haben, als Menschen, die selbst aus einem geteilten Land stammten.

Die Diskussion wird von Sven Hansen moderiert.

Auf dem Podium:

Nataly Jung-Hwa Han, Korea Verband

Daniel Sanghoon Lee, Zeitzeuge

Eui Ok Shu, Aktivistin und Zeitzeugin

Veranstalter: Korea Verband

Gefördert durch die Landeszentrale für Politische Bildung Berlin

Das Titelbild zeigt die U-Bahn in Pyongyang und stammt von ©owtravel_

Zeitraum

14.11.2019, 19:00 Uhr - 14.11.2019, 21:00 Uhr

Adresse

taz Kantine
Friedrichstraße 21
10969
Berlin

Eingetragen von

Korea Verband

Aktionsform

Podiumsdiskussion

Themenkategorien

Globalisierung / Entwicklung / Migration
Frieden / Antimilitarismus
Politik / Demokratie / Recht

Website

https://www.koreaverband.de/termin/lim-su-kyung-ueber-berlin-nach-nordkorea/

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