Um die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, beteiligen wir uns an den empfohlenen Präventivmaßnahmen und haben uns im Sinne eines verantwortungsvollen, solidarischen Umgangs miteinander entschieden, alle Akademie-Veranstaltungen bis zum 20. April 2020 abzusagen.

Die ausgefallenen Veranstaltungen werden nach Möglichkeit nachgeholt und wir prüfen, welche Bildungsangebote wir derweil auch digital zur Verfügung stellen können. 

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Steffen Mau ist in den siebziger Jahren im Rostocker Neubauviertel Lütten Klein aufgewachsen. In seinem Buch zieht er 30 Jahre nach dem Mauerfall mit dem ebenso scharfen wie empathischen Blick des Soziologen Bilanz. Er hat mit Weggezogenen und Dagebliebenen gesprochen und schaut zurück auf das Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt.

"Ich betrachte Ostdeutschland als eine Gesellschaft mit zahlreichen Frakturen, die sich aus den Besonderheiten von Sozialstruktur und mentaler Lagerung ergeben. Diese sind weder allein der untergegangenen DDR noch den Tücken des Einigungsprozesses zuzuschreiben, sondern ergeben sich aus beidem gemeinsam."  

Prof. Dr. Steffen Mau, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sozialwissenschaften, Autor von "Lütten Klein – Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft", erschienen 2019 im Suhrkamp Verlag Berlin.

Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Anmeldung an info@humanistische-akademie-bb.de 

Zeitraum

30.03.2020, 18:00 Uhr - 30.03.2020, 20:00 Uhr

Adresse

Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg
Brückenstraße 5 A, EG links
10179
Berlin

Eingetragen von

Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg

Aktionsform

Lesung und Diskussion

Themenkategorien

Globalisierung / Entwicklung / Migration
Soziales / Arbeit
Verkehr / Stadtentwicklung
Freiräume / Subkultur
Politik / Demokratie / Recht

Website

https://humanistisch.de/akademie-bb

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