Vortrag von lukas straumann Anschliessend öffentliche Diskussion, moderiert von Barbara Affolter, Konflikt- und Menschenrechtsberaterin bei der DEZA und ehemalige Journalistin bei Radio SRF.Mittels Desinformation und Gerichtsklagen versuchen Konzerne und vermögende Privat-personen Kritiker mundtot zu machen. Zivilrechtliche Klagen und Strafanzeigen wegen Persönlichkeitsverletzungen zielen auf eine Diskreditierung und den finanziellen Ruin der Kritikerinnen. Konzerne und Reiche können sich teure Gerichtsverfahren leisten, während unter dem Druck dieser Bedrohung Journalisten oder gemeinnützig handelnde Organisationen zum Schweigen gebracht oder gezwungen werden sollen, ihre kritischen Aussagen zurück zu ziehen.Der von den USA ausgehende Trend hat auch die Schweiz erreicht. Lukas Straumann, Geschäftsleiter des Bruno Manser Fonds, wurde 2018 von der Tochter eines malaysischen Potentaten wegen angeblicher Persönlichkeitsverletzung in Basel verklagt. Grund: Der Bruno Manser Fonds hat das Immobilienimperium der Klägerin im Wert von über 200 Millionen Dollar mit Korruption unter dem Regime ihres Vaters in Verbindung gebracht. Der von einer Basler Anwaltskanzlei koordinierte Fall wird durch PR-Agenturen in Genf und Ottawa begleitet und ist derzeit noch hängig.Lukas Straumann berichtet über die Hintergründe der Klage gegen den Bruno Manser Fonds und erläutert, weshalb solche Klagen eine Gefahr für die Demokratie sind.

https://konzern-initiative.ch/veranstaltungen/

Zeitraum

09.01.2020, 19:30 Uhr - 09.01.2020, 22:00 Uhr

Adresse

Stadtbibliothek Biel
General-Dufour-Strasse 26
2502
Biel, Schweiz

Eingetragen von

peacenetworking

Aktionsform

Vortrag und Podiumsdiskussion

Themenkategorien

Globalisierung / Entwicklung / Migration
Ökonomie / Finanzen
Politik / Demokratie / Recht

Website

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