In einigen Ländern der EU sind die Strukturen noch weitgehend von der Landwirtschaft geprägt. Statt zu helfen, dass Kleinbauern dort von ihrem Land besser leben können, befördert die EU mit ihren Subventionen nach dem Gießkannenprinzip eine Landflucht in die Europäischen Metropolen. Statt die Entwicklung einer nachhaltigen und ertragreichen Landwirtschaft zu fördern, zerstören die enormen Geldflüsse gewachsene Strukturen. So gehen Arbeitsplätze verloren, während Anreize für mafiöse Landnahmen geschaffen werden. Die Subventionen machen Land also einerseits zu einem interessanten Renditeobjekt für Großanleger und Hasardeure, andererseits sind die Folgen für Umwelt und soziale Strukturen fatal. Die Menschen sehen sich zur Mobilität gezwungen.

Durch Elemente der szenischen Lesung werden Wissen UND Emotionen vermittelt!

Eine Veranstaltung im Klimaherbst und im Themenjahr “Entwicklung anders denken” des Nord Süd Forums.
Referentin: Silvia Reckermann (terre des femmes und Vorständin des Nord Süd Forums)

Zeitraum

29.10.2019, 19:00 Uhr - 29.10.2019, 21:00 Uhr

Adresse

Eine Welt Haus, Raum211/212
Schwanthalerstr. 80
80336
München

Eingetragen von

laurence

Aktionsform

Vortrag mit Diskussion

Themenkategorien

Natur-, Tier-, Umweltschutz
Globalisierung / Entwicklung / Migration

Website

https://www.nordsuedforum.de/events/veranstaltung/mobilitaet-wider-willen-wie-die-eu-agrarpolitik-menschen-zur-mobilitaet-zwingt/

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