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Das Leben auf der Straße hat seine eigenen Regeln: Alles ist öffentlich, nichts ist privat. Zwangsläufig ändert sich die Perspektive auf die Stadt, wenn man obdachlos wird. Orte des öffentlichen Raums wie Straßen, Parks und Bahnhöfe werden zu Lebensmittelpunkten.

Diese Stadtführung schärft die Sinne für diese andere Wahrnehmung Berlins. Dieter, der selbst von Wohnungslosigkeit betroffen war, informiert uns über Probleme, Hintergründe und Herausforderungen von Obdachlosigkeit in Berlin und berichtet von seinem Leben auf der Straße. Er spricht über verschiedene Aspekte wie Ernährung und Gesundheitsversorgung, Übernachtungsmöglichkeiten und Notunterkünfte, fehlende Sanitäranlagen, Suchtprobleme und rechtliche Probleme sowie gesellschaftliche Stimmungen und Entwicklungen.

Bei dieser Stadtführung geht es um individuelle Perspektiven, hier ergreift eine Person das Wort, über die sonst viel und gerne geredet wird. Dieter, als ehemals selbst Betroffener, lädt Euch ein zum Dialog und einem anderen Blick auf die Stadt: Ohne Wohnung und eigenes Dach über dem Kopf kam Dieter 2012 von Thüringen nach Berlin, auf seiner Tour erzählt er von seinen täglichen Streifzügen mit anderen Menschen ohne Obdach entlang der Kantstraße.
 

Zeitraum

17.10.2018, 16:00 Uhr - 17.10.2018, 18:15 Uhr

Adresse

Berlin, Charlottenburg, Bhf. Zoo
Bhf. Zoo, Hardenbergstr/Ecke Hardenbergplatz
10623
Berlin

Eingetragen von

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Aktionsform

Stadtspaziergang

Themenkategorien

Soziales / Arbeit

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