RISIKOGRUPPEN SCHÜTZEN                          SOLIDARITÄT LEBEN

URSACHEN BEKÄMPFEN                                 ENTSTEHUNG NEUER KRANKHEITS- 
                                                                             ERREGER VERHINDERN

VIRENBRUTSTÄTTEN BESEITIGEN                MASSENTIERHALTUNG STOPPEN


Nicht nur der im Moment aktuelle Coronavirus, sondern auch Influenza-Viren können in Einrichtungen, die Tiere auf engstem Raum zusammen einsperren, durch Mutationen vermehrt entstehen. Außerdem entstehen dort auch antibiotika-resistente Bakterien, die ein weiteres Gesundheitsrisiko für die Zukunft darstellen. Die Weltgesundheitsorganisation hält diese Gefahr für eine der größten Gefahren für die Gesundheit. Z. Zt. sterben 700000 Menschen pro Jahr an antibiotika-resistenten Keimen und ein Ansteigen dieser Rate auf 10 Mio. pro Jahr bis 2050 wird erwartet.

Die Ursache der Gefahr liegt weltweit in den Haltungsbedingungen von Tieren, die zum Zwecke menschlicher Nutzung fern ihrer natürlichen Lebensräume und auf engstem Raum zusammen gehalten werden. Dabei werden immer wieder Keime entstehen, die auch für Menschen gefährlich sind. Wo, wann und welcher pathogene Keim dieses System verlässt und eine Epidemie oder Pandemie auslöst, ist weder vorhersehbar noch später nachweisbar. Die Verantwortung liegt allgemein bei allen Akteuren, die an dieser Praxis teilhaben. Deren Vorgehen entspricht einem Spiel von "Russisch Roulette", das sie mit der Gesundheit der Weltbevölkerung spielen.

De Folgekosten dieser Praxis werden von der Gemeinschaft aller Menschen weltweit getragen, insbesondere von denen, die schon vorher wirtschaftlich benachteiligt waren.

Deswegen sollte die Haltung von Tieren unter solch miserablen Bedingungen verboten oder wenigstens besteuert werden.

Die Kosten können nicht länger  auf die Gesellschaft abgewälzt werden.
Es muss das Verursacherprinzip gelten und diejenigen, die ihre finanziellen Mittel zur Aufrechterhaltung des Systems "Massentierhaltung" zur Verfügung stellen, sprich die Konsumenten, zur Kasse gebeten werden.

Ich setze mich ein für eine Pandemie-Steuer auf tierische Produkte aus Massentierhaltung. In Anbetracht des durch diese Pandemie angerichteten Schadens, darf sie gerne etwas höher ausfallen. In der Ausgestaltung sollte eine Berechnung pro gehaltenem Tier, umgekehrt proportional zur Stall-/Auslauffläche erfolgen. Die Steuer sollten die Tierhalter abführen und auf ihre Produkte umlegen.
 
Da es sich um ein weltweites Problem handelt, muss die UNO einbezogen werden. Die Steuer sollte von den Einzelstaaten - für die UNO - von den Konsumenten eingetrieben werden und von der UNO verwendet werden, um die Gesundheitsorganisationen weltweit bei der Pandemie-Bekämpfung zu unterstützen. Sie muss für alle Produkte aus Massentierhaltung gelten.

Ich appelliere an den Bundestag, ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden und einen entsprechenden Gesetzentwurf bei der UNO einzubringen.

Durch dieses Gesetz soll der Konsum von Produkten aus Massentierhaltung und die Häufigkeit von Pandemien in der Zukunft verringert werden. Gleichzeitig können Mittel zur Bekämpfung künftiger Pandemien generiert werden.

Wer diese Petition unterstützen möchte, kann das hier tun:

https://secure.avaaz.org/de/community_petitions/bundestag_unopandemiesteuer_auf_produkte_aus_massentierhaltung_/?yLiAFmb

Zeitraum

24.04.2020, 13:47 Uhr - 31.08.2020, 00:00 Uhr

Adresse

Bundesweit

Eingetragen von

iska m.

Aktionsform

Petition

Themenkategorien

Natur-, Tier-, Umweltschutz
Bildung / Familie / Gesundheit

Website

https://secure.avaaz.org/de/community_petitions/bundestag_unopandemiesteuer_auf_produkte_aus_massentierhaltung_/?yLiAFmb

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