Drei Wochen vor dem diesjährigen Rudolf-Heß-Gedenkmarsch holt die Berliner Justiz weit aus, um die antifaschistischen Proteste des letzten Jahres nachträglich zu kriminalisieren. Das Signal ist klar: Berlin soll dieses Großevent der Neonaziszene auch in diesem Jahr geduldig ertragen. Das ist für uns keine Option. 

Das Berliner Strafgericht verhandelt gegen eine Aktivistin, der vorgeworfen wird sich in einer Blockade vermummt zu haben als die Neonazis vorbeigeführt wurden. Durch die brutale Festnahme wurde sie im Gesicht verletzt. Um das Vorgehen zu rechtfertigen, wurde ein Widerstand gegen Polizeibeamte (§113) konstruiert. Gegen einen vorangegangenen Strafbefehl über 1.500 Euro hatte sie Widerspruch eingelegt. Geladen sind nun Polizeizeugen. Zeigen wir uns solidarisch, beobachten wir den Prozess kritisch und machen klar, dass niemand allein gelassen wird.

Zeitraum

25.07.2019, 12:00 Uhr - 25.07.2019, 14:00 Uhr

Adresse

Amtsgericht Tiergarten
Kirchstraße 6
10557
Berlin

Eingetragen von

Antifa Friedrichshain

Aktionsform

Prozessbegleitung

Themenkategorien

Antifaschismus
Politik / Demokratie / Recht

Website

berlingegenrechts.de

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