Der Rohstoff Uran scheint unverzichtbar: „Extraktion ohne große Risiken”, „gewinnbarer atomarer erstschlag” und „Kernkraft als klimaneutrale Alternative” lauten die Parolen. Weltpolitik ist gegenwärtig auch Atompolitik. Die Nuklearindustire versucht, überall mit am Tisch zu sitzen.

Doch die Wahrheit sieht anders aus: Der Globale Norden externialisiert die Umwelt- und Gesundheitsrisiken durch den Urananbau im Globalen Süden. Uran ist an einem Tiefstpreis angelangt, die Kosten für Atomstrom sind gigantisch, selbst wenn man die Endlagerung nicht mitrechnet. Sie wiederum ist bis heute in den meisten Ländern, die auf Atomstrom setzen, ungelöst. Und Atomwaffen werden als Droharsenale aufgebaut.

Der Uranatlas, herausgegeben von der Nuclear Free Future Foundation, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Le Monde diplomatique, verdeutlicht die globale Dimension, das Risiko, den Widerstand gegen Uranabbau und Atomenergie. Der Uranatlas bietet Zugang zu einer komplexen Materi, die in der Öffentlichkeit kaum diskutiert wird.

Gemeinsam mit internationalen ExpertInnen werden die als klimafreundlich verkaufte Atomenergie und die weltweite Bewegung zur Ächtung des Uranabbaus diskutiert.

Diskussion mit:

Alex Rosen, (IPPNW)

Makoma Lekalakala, (Earthlife South Africa und Gewinnerin des Goldman Umweltschutzpreises 2018)

Tadzio Müller, (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Juliane Dickel, (BUND)

Moderation: Hanna Gersmann

Eintritt frei

Jeder Besucher erhält ein frisch gedrucktes Exemplar, des an diesem Tage veröffentlichten Uranatlasses.

Bild: Alberto Otario Garcia (Wikimedia Commons)

Zeitraum

12.09.2019, 19:00 Uhr - 12.09.2019, 21:00 Uhr

Adresse

taz Kantine
Friedrichstraße 21
10969
Berlin-Kreuzberg

Eingetragen von

tazcafe

Aktionsform

Präsentation des Uranatlas und Podiumsdiskussion

Themenkategorien

Anti-Atom / Klima / Energie
Natur-, Tier-, Umweltschutz
Globalisierung / Entwicklung / Migration

Website

https://taz.de/Info/Veranstaltungen/!169354/

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