Seit fast zwei Jahren sind wir mit den Folgen der beiden Großbaustellen in der Rigaer Straße zwischen Samariter- und Voigtstraße konfrontiert. Neben den Lärm und Dreck ist mindestens bis 17 Uhr, oft auch ganztägig, die Straße wegen der Bauarbeiten gesperrt. Investoren wie die CG-Gruppe, deren Namensgeber Christoph Gröner den Anspruch formuliert, ganze Stadtteile verändern zu wollen, sorgen schon jetzt für eine Aufwertung des Kiezes. Die Mieten steigen, Bewohner*innen erhalten Eigenbedarfskündigungen, auch kleine Läden sind von Vertreibung bedroht. Doch dagegen gibt es Widerstand. Seit Monaten wehren sich Bewohner*innen der Samariterstaße 8 gegen ihre drohende Verdrängung. Miete alt – 707 Euro – Miete neu 1700 Euro“ steht auf den Transparenten an dem Haus. Damit wird gut ausgedrückt, mit was wir konfrontiert sind. Wir wollen mit der Videokundgebung die betroffenen Mieter*innen unterstützen. Wir wollen über verschiedene Orte von Verdrängung und Widerstand informieren und zeigen, dass es in der Straße auch Mieter*innen einer Genossenschaft, deren Miete gesenkt wurde, gibt. Zum Schluss zeigen wir den Film Mietrebellen von Matthias Coers. Dort wird dokumentiert, dass sich die Berliner Mieter*innenbewegung aus ganz vielen Menschen zusammensetzt, die nein sagen zu Verdrängung und Verbündete suchen.

Wir sind solidarisch mit allen von Räumung und Verdrängung bedrohten Mieter*innen, Hausprojekten und Läden

Zeitraum

25.05.2019, 20:00 Uhr - 25.05.2019, 22:30 Uhr

Adresse

Samariterstraße/Ecke Rigaer Strasse
Samariterstr. 8
10247
Berlin

Eingetragen von

hanna grabbe

Aktionsform

ideokundgebung gegen Verdrängung am 25.5., 20 Uhr an der Rigaer Straße Ecke Samariter Straße .

Themenkategorien

Verkehr / Stadtentwicklung
Freiräume / Subkultur
Politik / Demokratie / Recht

Website

https://nordkiezlebt.noblogs.org/rigaer-71-73-cg/

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