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„Vigilance Struggle, Pride: Through her eyes; bitchMaterial; FemaleFemale; The Female Gaze - on body, love and sex; Virtual Normality - Netzkünstlerinnen 2.0“ so lesen sich die Ausstellungstitel des Frühjahrs 2018 deutschlandweit und präsentieren verschiedene Positionen weiblicher Künstler*innen zu den Themen Feminismus, Mutterschaft, Identität und Körper. Die künstlerische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit feministischen Positionen, Körperidealen und -politiken, Rollenzuschreibungen und heteronormativen Identitäten scheint, zumindest der verstärkten Präsenz des Themas zufolge, in der gesellschaftlichen Mitte angekommen zu sein. Feminismus ist derzeit en vogue wie nie, feministische Statements prangern von T-Shirts und gehören in sozialen Medien zum guten Ton. Doch handelt es sich hierbei nur um einen bald abflauenden Hype, der so schnell vergeht, wie er kam oder tankt der moderne Feminismus gerade Kraft und geht neue Wege?
 
Wir wollen uns fragen, wie sich die künstlerische Auseinandersetzung mit feministischen Positionen in den letzten 50 Jahren verändert hat, wie weibliche* Künstler*innen und Aktivist*innen feministische Sichtweisen - damals wie heute - formulieren und wie sich die ästhetischen Ausdrucksformen und künstlerischen Medien dabei gewandelt haben. Die verschiedenen Wellen des Feminismus brachten unterschiedliche Prioritäten und Themen auf den Plan, die sich auch in der künstlerischen Auseinandersetzung widerspiegelten. Was ist in diesem Sinn von der jüngsten Generation von feministischen Netzaktivist*innen und Künstler*innen, zu erwarten, trägt diese das notwendige kritische Potenzial, um tatsächlich als Weiterführung eines modernen Feminismus relevant zu bleiben oder geht es letztlich doch nur um Provokation, Selbstdarstellung, Klicks und Likes und damit Reproduktion patriarchaler Schönheitsideale?

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Ausstellung Vigilance Struggle, Pride: Through her eyes statt, die noch bis 17. Mai im Kunstquartier Bethanien zu sehen ist. 

Teilnehmer*innen 
 
·       Anika Meier - freie Autorin und Kuratorin der Ausstellung“Virtual Normality - Netzkünstlerinnen 2.0” in Leipzig 
·       Laura Méritt - feministische Linguistin, Betreiberin der “Sexclusivitäten” in Berlin Kreuzberg, Herausgeberin des Buchs  
       “Frauenkörper neu gesehen: ein illustriertes Handbuch. 
·       Katharina Bosse - Fotografin undProfessorin für Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld
·       Francesca Schmidt - Referentin im Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie, Bereich 
        feministische Netzpolitik
·       Moderiert von Caroline Würfel, Redakteurin bei Zeit Online 
 

Zeitraum

17.05.2018, 19:00 Uhr - 17.05.2018, 20:30 Uhr

Adresse

Kunstquartier Bethanien, Studio 1
Mariannenplatz 2
10997
Berlin

Eingetragen von

Kultur- und Bildungsprojekte e.V.

Aktionsform

Podiumsdiskussion

Themenkategorien

Medien / Digitales
Gender
Freiräume / Subkultur

Website

https://www.facebook.com/events/1608637255880843/

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