Seit dem 16.03.2016 ist der Familiennachzug für subsidiär geschützte Flüchtlinge ausgesetzt. Ab dem 16.03.2018 sollte er nach der bisher gültigen Gesetz wieder möglich sein. Aber im Februar hat der Bundestag ein neues Gesetz beschlossen, das die Aussetzung bis 31.Juli 2018 verlängert. Ab August 2018 sollen nur 1.000 Familienangehörige pro Monat in „humanitären Fällen“ aufgenommen werden.
Das Recht auf Familiennachzug zu subsidiär Geschützten wurde damit faktisch abgeschafft.

1000 pro Monat sind keine Lösung!
Unsere Familien leben in Kriegsgebieten oder unter menschenunwürdigen Bedingungen in Übergangslagern oder auf der Straße. Ob in Syrien, im Libanon, in der Türkei oder in Jordanien – ein normales Leben ist nirgendwo für sie möglich.
 Niemand weiß, wie viele Familienmitglieder von subsidiär Geschützten auf ein Visum warten, Ex­perten sa­gen, es sind ungefähr 50 000 bis 60 000. Wer von ihnen soll ein „Humanitärer Fall“ sein? Nach welchen Kriterien sollen sie ausgewählt werden? Wie sollen sie beweisen, dass sie diese Kriterien er­füllen? Welche Behörde(n) sollen die Auswahl treffen? Diese Fragen kann niemand vernünftig beantworten.

Für uns ist klar: Jede Familientrennung ist ein Härtefall.
 § 104 (13) Aufenthaltsgesetz = das Gesetz zur Aussetzung des Familiennachzugs muss weg!


Zeitraum

17.03.2018, 16:00 Uhr - 17.03.2018, 19:00 Uhr

Adresse

Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche
Zossener Str. 65
10961
Berlin-Kreuzberg

Eingetragen von

Initiative Familienleben für Alle

Aktionsform

Demonstration

Themenkategorien

Globalisierung / Entwicklung / Migration
Bildung / Familie / Gesundheit
Politik / Demokratie / Recht

Website

http://familienlebenfueralle.blogsport.eu/

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