Titel programmflyer

Veranstalter:

Jüdische Gemeinde Mainz K.d.ö.R.; Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz u.v.a.m.

Text:

Die meisten jüdischen Sportler und Sportlerinnen engagierten sich in der Weimarer Republik trotz zumehmendem Antisemitismus in konfessionsoffenen Vereinen, andere auch in jüdischen Verbänden wie Makkabi. Ausschlussregelungen, insbesondere bei Turnvereinen und im Alpenverein, verstärkten diese Tendenz bevor nach 1933 die Ausgrenzung zur Verfolgung wurde.

In den 50er Jahren begannen sich jüdische SportlerInnen in Deutschland neu zu organisieren. Heute gibt es 32 Makkabi-Vereine mit insgesamt ca. 3000 Mitgliedern.

Die Deutsche Sporthochschule in Köln und einzelne andere engagierten sich früh, aber erst Ende der 1960er Jahre gab es häufigere und intensivere israelisch-deutsche Sportbegegnungen. Dazu trug die israelische Politik nach dem 6-Tage Krieg bei, aber auch die intensivierte Aufarbeitung der Nazi-Ära in Sportvereinen und -verbänden.
Historische und aktuelle Fragen jüdischen Sports in Deutschland werden an diesem Abend thematisiert.

Der Referent Robert Hunke lebt und arbeitet als freier Sportjournalist in Köln, vorwiegend als Bundesliga-Kommentator der ARD. Er ist Experte des Deutschlandfunks für deutschjüdischen Sport und berichtete u. a. von den internationalen Makkabi-Spielen.

Alles Wichtige zur Ausstellung “Vergessene Rekorde“ finden Sie:

www.boell-rlp.de/Thema/aktuelles_thema/

Zeitraum

20.06.2012, 19:30 Uhr - 20.06.2012

Adresse

Mainz, Synagoge
Mainz

Eingetragen von

Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz

Aktionsform

Vortrag von Robert Hunke im Rahmen der Ausstellung "Vergessene Rekorde"

Themenkategorien

Antifaschismus
Bildung / Familie / Gesundheit
Frieden / Antimilitarismus
Politik / Demokratie / Recht

Website

http://www.boell-rlp.de/Programm/detail/?vid=1231

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