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Vor dem Hintergrund der Umwandlung der Bundeswehr zur „Armee im Einsatz“ wurde im Oktober 2011 die Schließung von 31 Bundes-wehrstandorten bzw. die deutliche Verkleinerung von 91 Standorten bekannt gegeben. In NRW sollen die Standorte in Kerpen und Königswinter geschlossen werden.

Schon früher sind für ehemaligen Standorten der britischen Rheinarmee, der belgischen Armee und auch der Bundeswehr neue Verwendungs-möglichkeiten gefunden worden. Wohngebiete, Energieparks, Naturparks, Landesgartenschau: das sind nur einige Beispiel dafür. Vielfach wurden gute Erfahrungen mit den Umwandlungen gemacht.

Was sind die richtigen Strategien, um antimilitaristisches Bestreben mit den Wirtschafts- und Lebensinteressen der Menschen an Militärstandorten zu verbinden. Auf welche Erfahrungen kann man dabei zurückgreifen? Welche Umwandlungsprojekte haben sich bewährt, welche sich als Flop erwiesen? Welche Argumente gegen Militärstandorte können genutzt werden, um auch über die durchs Militär angestrebten Schließungen hinaus die weitere Umwandlung von Standorten einzufordern? Diesen Fragen wollen wir in unserer friedenspolitischen Tagung nachgehen.

Dazu haben wir eingeladen: Roland Vogt, ehemaliger Referatsleiter für Konversion in Brandenburg, Guido Wallraven, Projektleiter Klimakommune Saerbeck, und Andrea MacGregor, Aktionskreis Freie Senne.

Zeitraum

18.11.2012, 14:00 Uhr - 18.11.2012, 18:00 Uhr

Adresse

Bürgerhaus Köln-Kalk
Kalk-Mülheimer Str. 58
Köln

Eingetragen von

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner NRW

Aktionsform

Tagung

Themenkategorien

Frieden / Antimilitarismus

Website

http://nrw.dfg-vk.de/themen/Facht12.xhtml

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