Kriegsdienstverweigerung – Ein Mittel gegen den Krieg?

Für Menschen, die etwas gegen Krieg tun wollen, ist es nahe
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liegend, den Kriegsdienst zu verweigern. Kriegsdienstverwei
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gerung ist individuelle Selbstabrüstung und Kriegsbehinde
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rung.
Kriegsdienstverweigerung: Ein Menschenrecht?
Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen wird heute
von vielen Staaten und internationalen Organisationen aner
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kannt. Dieses Recht geht aber gewöhnlich mit Gewissens
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prüfungen und dem Zwang zu einem Ersatzdienst einher. Zu
einem Menschenrecht gehört aber, dass es allen Menschen
ohne Bestrafung zusteht. Das gegenwärtige Kriegsdienstver
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weigerungsrecht ist deshalb weit davon entfernt, ein Men
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schenrecht zu sein.
Transnationale Solidarität
In vielen Ländern werden Menschen zwangsweise für den Krieg
rekrutiert. Wer verweigert, wird oft diskriminiert und verfolgt.
Die Unterstützung für Kriegsdienstverweigerer und Kriegs
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dienstverweigerinnen auf nationaler und transnationaler Ebene
war und ist eine wichtige Aufgabe für Friedensorganisationen.
Seitdem in den meisten Staaten Westeuropas der Zwang zum
Kriegsdienst ausgesetzt oder abgeschafft wurde, konzentriert
sich die Solidaritätsarbeit auf Länder wie Finnland, Griechen
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land, die Türkei, die Ukraine, Israel, Ägypten, Eritrea, Südkorea
und Kolumbien. Warum Menschen in diesen Ländern den
Kriegsdienst verweigern und wie sich ihre Situation darstellt,

wird an einigen Beispielen illustriert

Zeitraum

04.03.2016, 16:00 Uhr - 04.03.2016, 19:00 Uhr

Adresse

Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Am Kronberger Hof 6
55116
Mainz

Eingetragen von

peacenetworking

Aktionsform

Vortrag & Diskussion

Themenkategorien

Frieden / Antimilitarismus

Website

http://pax-christi.de/fileadmin/documents/aktivitaeten/zkb/flyer_zkb_01_2016_web.pdf

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