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Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. LANDRAUB portraitiert die Investoren und ihre Opfer. Ihr Selbstbild könnte unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust der wirtschaftlichen Grundlagen. Die Böden werden für GPS-gesteuerte Maschinen im großen Stil eingeebnet, der Verbrauch an Wasser, Chemie und Energie ist in der Agrarindustrie enorm. Eine Fläche halb so groß wie Europa wurde bereits aufgekauft, die Bauern und indigenen Völker mussten weichen. Statt Nahrung für die Region anzupflanzen, wird im großen Stil für die Märkte der wohlhabenden Länder produziert. Es sind Programme der EU, die zu Megaplantagen für die Agrosprit-Erzeugung und zur Zuckerproduktion führen.

Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, von Filmriss e.V. und von Attac Regionalgruppe Oldenburg

 

Zeitraum

23.03.2017, 19:30 Uhr - 23.03.2017

Adresse

Kulturzentrum PFL
Peterstraße
26121
Oldenburg

Eingetragen von

Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen

Aktionsform

Film

Themenkategorien

Globalisierung / Entwicklung / Migration

Website

http://www.nds.rosalux.de/event/57939

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