Foto paula modersohn becker

Mit Christine Belling

Als Paula Modersohn-Becker  31jährig stirbt, gehört sie zu denen, die zusammen mit den französischen Nachimpressionisten eine neue Kunstepoche in Europa einleiten. Diese bahnbrechende Leistung entstand in einem ständigen Kampf gegen Erwartungen, die eine Frau um 1900 zu erfüllen hatte. Paula Modersohn-Becker wollte Malerin werden und Außerordentliches leisten- und hat es geschafft.

Nach ihrer künstlerischen Ausbildung in Berlin  zieht sie in das legendär gewordene Künstlerdorf Worpswede zur Vervollkommnung ihrer Malerei. Dort sieht sie aber sehr bald die konventionelle Begrenztheit, die die gesamte deutsche Kunst um die Jahrhundertwende zu ersticken droht. Sie bricht  insgesamt viermal nach Paris auf, -  auch aus der Enge ihrer Künstlerehe mit Modersohn- und entdeckt dort in der Kunstmetropole  die Großen der Moderne wie  Cézanne, van Gogh, Gauguin, Picasso,  Matisse und Rodin. Diese Künstler werden ihre großen Lehrmeister  bei der Suche nach  Farbgebung und abstrahierender Form.

In nur knapp sieben Jahren bis zu ihrem frühen Tod nach der Geburt ihrer Tochter schuf sie in einer ungeheuer leidenschaftlichen  Arbeitsweise dann ein umfangreiches, bahnbrechendes Werk, das sie zu einer  der bedeutendsten Künstlerinnen Europas machte.

Zeitraum

21.04.2017, 19:30 Uhr - 21.04.2017, 23:00 Uhr

Adresse

A.G.D.A.Z.
Cesar-Klein-Ring 40
22309
Hambrug

Eingetragen von

Stadtteiltreff A.G.D.A.Z. in Steilshoop e.V.

Aktionsform

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Themenkategorien

Bildung / Familie / Gesundheit
Medien / Digitales
Gender
Freiräume / Subkultur

Website

http://www.agdaz.de

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