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Der neue "Atlas der Zivilgesellschaft" zeigt auf, wie weltweit die gesellschaftliche Freiheit immer mehr in Gefahr gerät.
Autoritäre Regime beschneiden politische Freiheiten immer weiter: In sieben von acht Ländern der Erde geht die Regierung gegen JournalistInnen, MenschenrechtsverteidigerInnen, NGOs oder politische AktivistInnen vor – sei es mit Gewalt, Haft, Verboten oder Diffamierung. Auch in Europa ist die Zivilgesellschaft bedroht. 

Doch nur da, wo demokratische Willensbildung und eine offene Debatte möglich sind, können Rechte erkämpft und durchgesetzt, Eliten rechenschaftspflichtig gemacht und Missstände überwunden werden. 

Keine der Kernfragen für die Entwicklung von Gesellschaften wurde ohne zivilgesellschaftlichen Druck vorangetrieben, weder die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern, die Rechte von Frauen und Mädchen, der Schutz von Umwelt und Natur, der Ausbau sozialer Grundsicherungssysteme noch der Zugang zu Bildung. Die Angriffe auf die Zivilgesellschaft sind deshalb ein Angriff auf die menschliche Entwicklung insgesamt. 

Neben allen Interessierten begrüßen wir:

· Julia Duchrow, Leiterin des Referats Menschenrechte und Frieden bei Brot für die Welt 

· Anar Orujov, Journalist aus Aserbaidschan 

· Moderation: Christian Jakob, taz-Redakteur und Co-Autor Atlas der Zivilgesellschaft

Zeitraum

12.02.2018, 19:00 Uhr - 12.02.2018

Adresse

taz Café
Rudi-Duschke-Straße 23
10969
Berlin Kreuzberg

Eingetragen von

tazcafe

Aktionsform

Diskussion 12.02.2018

Themenkategorien

Globalisierung / Entwicklung / Migration
Frieden / Antimilitarismus
Politik / Demokratie / Recht

Website

http://www.taz.de/Info/Veranstaltungen/!p4233/

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