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Tagung mit Vorträgen, Diskussionen & Arbeitsgruppen Sa + So 19./20.08.17 jeweils von 9 bis 18 Uhr

Die Mangroven der Sundarbans in Bangladesh bieten Menschen und Tieren eine lebenswichtige Heimat. In dem Gebiet, das die UNESCO 1997 aufgrund seines Artenreichtums zum Weltnaturerbe erklärt hat, leben Königstiger, Axishirsche, Delfine und vom Aussterben bedrohte Schildkröten. Doch jetzt schlägt sogar die UNESCO Alarm: Das Weltnaturerbe ist in Gefahr.
Bangladesch und Indien planen in der Region Rampal den Bau eines Kohlekraftwerkes. Die Regierungen von Bangladesch und Indien errichten die mächtige Anlage gemeinsam. Sie soll 1,320 Megawatt Energie liefern und liegt nur 14 Kilometer entfernt von den Sundarbans. Vorarbeiten sind bereits im Gange. Zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus Bangladesch fordern das Ende des verheerenden Kraftwerkprojekts, da es mit der Zerstörung von Natur und Lebensgrundlagen für die lokale Bevölkerung einhergeht.
Im Rahmen der Tagung am 19./20. August 2017 sollen die Auswirkungen des Kohlekraftwerkes in Rampal auf Mensch und Natur diskutiert werden. Zudem soll aufgezeigt werden, welche nachhaltigen Energieträger Bangladesch zur Verfügung stehen, um der wachsenden Energienachfrage zu begegnen.

Veranstalter: The National Committee to protect oil, gas and mineral resources power and ports in Bangladesh, European Action Branch

Zeitraum

19.08.2017, 09:00 Uhr - 20.08.2017, 18:00 Uhr

Adresse

Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
10405
Berlin

Eingetragen von

Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Aktionsform

Tagung

Themenkategorien

Anti-Atom / Klima / Energie
Natur-, Tier-, Umweltschutz

Website

http://hausderdemokratie.de/artikel/programm.php4

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