Am Samstag, den 20. Oktober, 2012 führen wir in über 70 Städten den  Internationalen Aktionstag für Trans*-Entpathologisierung durch.

Trans* wird als „psychische Krankheit“ angesehen, die mit „Geschlechtsidentitätsstörung“ betitelt ist. Diese Diagnose des internationalen Krankheitskataloges ICD wird auch in Deutschland angewandt. Das gibt der Medizin und dem Staat die Kontrolle über unsere Geschlechtsidentität und unsere Körper. In der derzeitigen Überarbeitung der Krankheitskataloge beobachten wir eine fortlaufende Pathologisierung nicht hetero-normativer Geschlechtsidentitäten. Diese Stigmatisierung hat u.a. soziale Diskriminierung, auch im Gesundheitswesen zur Folge. „Konversionstherapien“ u.a. Formen von institutionalisierter Gewalt negieren das Menschenrecht auf Selbstbestimmung und freie Entfaltung der Persönlichkeit.
Mit einer internationalen Kampagne mit mehr als 300 Gruppen in einem weltweiten Netzwerk fordern wir an einem Internationaler Aktionstag:
Die Streichung der Diagnose „Geschlechtsidentitätsstörungen“ aus den Krankheitskatalogen!
Mehr Infos zur internationalen Kampagne: http://www.stp2012.info/old/
Berliner Bündnis „Stop Trans*-Pathologisierung 2012“
kontakt: stp_2012_berlin@gmx.de

Zeitraum

20.10.2012, 15:00 Uhr - 20.10.2012, 18:00 Uhr

Adresse

vor Institut für Sexualwissenschaft & Sexualmedizin der Charité
Luisenstraße 57
10117
Berlin

Eingetragen von

almu

Aktionsform

Kundgebung

Themenkategorien

Antifaschismus
Soziales / Arbeit
Gender
Politik / Demokratie / Recht

Website

http://www.stp2012.info/old/

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